Und er bewegt sich doch

September 30th, 2010 by admin under Das Leben des Paul. 1 Comment.

Ich habe die Tendenz, mich von Kleinigkeiten aufhalten zu lassen, und die wirklich wichtigen Dinge, wie der notwendigste Blog der Welt, leiden dann.

Immerhin darf ich berichten, dass Basel noch steht und ich noch lebe. Meine Seite http://www.treeparables.com/ wächst und gedeiht, aber auch langsamer, als ich mir das wünschen würde.

Zwischendurch war ich ein paar Mal in den Bergen, was mir sehr gut getan hat, und ich streife immer wieder durch die Jurahügel, die Basel umgeben.

Meine Wohnung ist halbwegs eingerichtet, dh man kommt ohne Off Roader von der Tür zum Fenster, durch welches der Herbst schon ziemlich frech rein guckt, auch wenn die meisten Blätter noch grün sind.

Ich habe meine Aufs und Abs, so wie vermutlich alle meine geliebten 4seohunt.com/www/paul.ch Leser. nnen und Leser. Wichtig ist, die Aufs zu zelebrieren und sich bei den Abs daran zu erinnern, dass alles nur ein temporärer Zustand ist.

spacer

Essen macht schön und weise

September 2nd, 2010 by admin under Wirtschaft. No Comments.

Was mich immer wieder verblüfft ist, wie schnell die Zeit zwischen zwei Posts vergehen kann. Dabei habe ich mir vorgenommen, viel häufiger zu schreiben, doch die Zeit flutscht vorbei wie nix Gutes.

Und was habe ich gemacht in den letzten zwei Wochen?

Sorgen.

Sorgen habe ich mir gemacht, auf Vorrat. Je länger ich mich mit weltwirtschaftlichen und finanzmarktlichen Themen auseinander setzte, desto depressiver werde ich. Man kann es ungefähr so zusammenfassen:

Es gibt nichts, auf das man sich noch verlassen kann.

Beispiel Euro. Bis vor kurzem hat sich selbiger in einer Bandbreite von 1.45 zu 1.65 zum Schweizer Franken bewegt. Unterdessen hat er die Marke von 1.30 gegen unten durchschritten. Ich gehe davon aus, dass wir in 2 Jahren Parität haben, 1 Euro also noch 1 Franken kostet.

Was bedeutet das?

Verluste. Pensionskassen zB haben im Schnitt etwa 40% ihrer Anlagen in Fremdwährungen. Wenn diese nochmals 25% gegenüber dem Franken fallen, reduziert sich das Anlagevermögen nachhaltig um 10%. Wegen der Wirtschaftskrise, die sich nur verübergehend entspannt hat, werden die Aktien diesen Verlust nicht wettmachen können. Mit einer Ausnahme.

Bis jetzt hat man das Risiko von Aktien immer in Relation zu sogenannt risikolosen Anlagen gesetzt, um beispielsweise auszurechnen, ob es sich lohnt, die mit Aktien verbundenen Risiken einzugehen. Was heisst das nun für die Finanzmärkte, wenn plötzlich die risikolosen Anlagen riskanter werden als die Aktien?

Ein Land, das über schuldet ist, kann sich durch Ausgabenkürzungen und steuerliche Mehreinnahmen helfen. Wie aber soll beispielsweise Spanien seine Einnahmen erhöhen, wenn 20% der Bevölkerung arbeitslos sind und die Bauwirtschaft, die bis jetzt jedes Jahr gewachsen ist und massgeblich zum Wirtschaftswachstum des Landes beigetragen hat, am Boden liegt?

Nun, Spanien könnte seine Währung abwerten. Doch das kann nur ein Land mit eigener Währung. Spanien kann den Euro selbst nicht abwerten, das kann nur die europäische Zentralbank. Was kann also Spanien tun? Naja, Konkurs erklären.

Und was bedeutet das für die Schweiz?

Ich glaube nicht, dass wir uns dem weltweiten Staatenkollaps entziehen können. Auch wenn unser Land nicht kollabiert, so wird es trotzdem sehr teuer. Die Schweizer Nationalbank hat unterdessen für über 150 Millarden Franken Euro in den Büchern. Ein weiter Eurozerfall würde zu noch grösseren Verlusten führen. Wer zahlt die? Am Schluss, denke ich, wir alle, so wie wir als Mitglieder von Pensionskassen dafür zahlen müssen, wenn unsere Verwalter schlechte Obligationen gekauft haben. Die Pensionierten werden nachwievor ihre Renten erhalten. Und wir als aktiv Versicherte dürfen mit Mehrprämien die ganze Suppe auslöffeln.

Und was bedeutet das für Euch?
Die Welt, wie wir sie kennen, ist in einem massiven Umbruch und wie sie in einigen Jahren aussieht, können wir noch nicht abschätzen. Es wäre deshalb nicht falsch, sich gegen die Folgen der Umwälzungen zu versicheren. Wie?

Wer kann, sollte ein Eurodarlehen aufnehmen und damit Gold und Silber kaufen. Warum? Wenn sich der Euro gegenüber dem Franken weiter abwertet, fällt auch der Wert des Eurodarlehens gegenüber dem Franken. Man hat dann einen indirekten Währungsgewinn.

Gleichzeitig ist Gold kein Währungsersatz, Gold ist eine Währung. Papiergeld war ursprünglich nur Bequemlichkeitsgeld, damit niemand mit Goldbarren im Hosensack rumlaufen muss. Erst später haben sich die Währungen vom ihnen zugrunde liegenden Gold abgekoppelt. Die Schweizer Nationalbank hat unterdessen nur noch 16% ihrer Reserven in Gold.

Wenn weltweit die Währungen aufhören zu existieren, braucht es eine Übergangswährung, und das wird Gold sein. In meinen Augen kann Gold deshalb nur steigen. Dennoch wird es auch Einbrüche geben; in den 70er Jahren gab es zwei Enbrüche von rund 30% und 50%. Die wird es auch dieses Mal geben. Aber langfristig wird Gold steigen.

Und wenn es nicht steigt?

Gold ist für mich vor allem eine Versicherung. Wir schliessen Versicherungen ab für die Folgen von Ereignissen, deren Eintreffen wir gar nicht wollen. Niemand will, das die Währungssysteme zusammenbrechen. Aber wenn sie es tatsächlich tun, wäre es dann nicht gut, wenn wir die Folgen davon etwas mildern könnten?

Achtung: Disclaimer
Was ich hier schreibe, sind blosse grundsätzliche Überlegungen und keine Anlageempfehlungen. Wem einleuchtet, was ich hier schreibe, handelt auf eigenes Risiko. Besprecht euch immer zuerst mit euren Beratern ab. Im übrigen geht es in diesem Post gar nicht um Anlagen oder Währungen, sondern ums Essen. Wer’s nicht glaubt, darf gerne im Titel nachschauen …

spacer

Das Wetter in der Schweiz

August 16th, 2010 by admin under Das Leben des Paul. No Comments.

3% Sonnenschein
8% Regen
6% Pfnüselwetter
8% Ich bleib besser im Bett Wetter
10% Da draussen befindet sich ein grosser grauer Schleimpilz Wetter
6% Après moi le déluge Wetter
5% Suppen Wetter
5% Tee Wetter
5% Rotwein trinken Wetter
6% noch mehr Rotwein trinken Wetter
10% Sich gegenseitig warm geben Wetter
4% Eile mit Weile Wetter
4% Lange Weile Wetter
3% Darth Vader Wetter
2% Sich tot stellen Wetter
5% Auswanderungwetter
5% (Frau:) „Komm Schatz, wir fahren zu IKEA!“ Wetter
5% (Mann:) „Ich hab gerade Kopfweh!“ Wetter
100% Total verkachelt

spacer

Gott macht Glacé …

August 13th, 2010 by admin under Hedonismus. 3 Comments.

und er arbeitet bei Mövenpick. Hier 4seohunt.com/www/paul.ch ein Bild seiner neusten Kreation:

Mövenpick Double Crème de la Gruyère & Meringues ist der Höhepunkt der Eiscremeherstellung. Mit jedem Bissen wird einem die Vollkommenheit der Schöpfung bewusster. Wer dieses Glacé isst, wird nicht nur schöner, sondern auch weiser und intelligenter.

Technisch gesehen könnte man mit Mövenpick Double Crème de la Gruyère & Meringues die Welt retten. Man müsste es nur an genügend Wirtschaftsführer und Politiker verteilen. Schon nach wenigen Wochen wird sich ein Heilungsprozess einstellen und die Entscheidungen unserer “Eliten” würden infolge verbesserter Synapsensprünge ausgereifter und nachhaltiger.

Somit könnte, 6′000 Jahre nachdem Eva in den Apfel gebissen hat, die Welt wieder zum Paradies werden.

Ein leeres Mövenpick Double Crème de la Gruyère & Meringues – ein erster Vorbote für bessere Zeiten …

spacer

Ich gratuliere dem Parlament der Slowakei

August 12th, 2010 by admin under Slowakei, Wirtschaft. No Comments.

zu seinem Entscheid, Griechenland nicht zu unterstützen.

Die ganze Hilfe an Griechenland dient nur dazu,

  1. die Gier der Banken, die griechische Obligationen für eine fette Kommission verhökerten, und
  2. die Dummheit der Pensionskassenverwalter, diese Obligationen zum Schaden ihrer Versicherten ins Portfolio aufzunehmen,

wieder gut zu machen.

Für die Kosten aufkommen dürfen wir Steuerzahler.

Zum Glück leben wir noch in einer direkten Demokratie, wo wir einen gewissen Einfluss auf unsere Politiker ausüben können, und ja, ich gehörte auch einmal zu den EU-Befürwortern.

Doch wo es noch 4seohunt.com/www/paul.ch viel mehr eine direkte Demokratie bräuchte, ist bei den Pensionskassen.

LEUTE, IHR HABT EIN MITSPRACHERECHT.

Sprecht mit euren Arbeitnehmervertretern. Fragt nach, wenn ihr gewisse Investitionen nicht nachvollziehen könnt.

Lasst euch nicht alles gefallen.

In der Schweiz werden Pensionskassenverwalter nur in Ausnahmefällen verurteilt, und zwar nur dann, wenn sie etwas Illegales getan haben.

Euer Geld zu vernichten, ist nichts Illegales. Die dürfen das – so lange ihr es zulässt!

Zum Thema sei übrigens dieses Interview mit Konrad Hummler empfohlen, einer der wenigen freien Denker der Schweiz.

spacer

Eine Frage des Geschlechts

August 10th, 2010 by admin under Basel. No Comments.

Es gibt Menschen, die haben von Natur aus eine sehr laute Stimme.

Leider merken sie nicht, dass sie nerven.

Meine Nachbarin schlägt alle lauten Menschen noch um Längen, vor allem wenn sie auf dem Balkon sitzt und telefoniert.

Sie erinnert mich daran, warum es nicht der, sondern die Trompete von Jericho heisst.

spacer

Wie weiss man, dass man sich im Kanton Basel (Land) befindet?

August 9th, 2010 by admin under Basel. No Comments.

Wenn statt der Schweizer Fahne diese Flagge am Mast flattert:

spacer

Facebook und die Freundin

August 6th, 2010 by admin under Gedanken zum Netz, Mann und Frau. 1 Comment.

Der Mensch ist eine Wechselwirkung von Trieben und göttlicher Schaffenskraft. Schauen wir uns Michelangelo an, der nicht nur für seinen David, sondern vor allem für die Deckenmalerei der sixtinischen Kappelle berühmt wurde.

(Quelle: Wikipedia)

Auf Wikipedia heisst es: Seine Geschichte ist die eines unbeugsamen Willens und fast übermenschlicher Energie, wenn auch sein Wille sich kaum jemals durchsetzen konnte, und seine Energie immer mit den Umständen kämpfte.

Ist das nicht eine bezeichnende Umschreibung der menschlichen Geworfenheit? Vom Wille und den Umständen, mit denen wir zu kämpfen habe, handelt auch dieser Post:

Heute bin ich über diesen wundervollen Artikel auf bluewin.ch gestolpert. Dabei geht es um eine fiktive Facebook-Freundin, die es in nur 1 Monat auf 300 Kontakte zu wichtigen Personen geschafft hat. Von diesen erhielt sie viele, zum Teil vertrauliche Informationen.

Gegen Ende des Artikels sagt der Typ von der Sicherheitsfirma, der die Freundin als Experiment erfunden hat, dass das attraktive Äussere der einzigen Grund sei, weshalb so viele Personen so gedankenlos mit den Informationen umgingen.

Und ich denk mir so, naja, ich glaube, der hätte ich vermutlich auch Informationen zur Verfügung gestellt. Ist das nicht bescheuert?

Warum kollabieren je mehr Hirnzellen, desto hübscher eine Frau ist? Welcher evolutionäre Vorteil entsteht, wenn der Mann gegenüber der Frau blöd und willenlos wird?

Gottseidank habe ich keine Geheimnisse. Mein grösstes Geheimnis ist, in welcher Ecke meiner Einzimmerwohnung ich zuletzt Staub gesaugt habe – das ist drum ein Geheimnis, weil ich es nicht mehr weiss! Zudem könnte ich noch Preis geben, wo das Bier lagert (im Kühlschrank) und wo’s ‘was zum Essen hat – ähm, nirgends, ist schon alles weg gefuttert.

Die grösste Schwierigkeit, die sich einem als denkendem Mensch stellt, ist, dass wir auf einer Sozialen- und Verstandesebene durchaus zu “höherem” fähig sind. Aber dann funkt uns immer wieder die Biologie dazwischen, für die ich mit all meinen inneren Werten und Begabungen nichts anderes als ein Medium zur Übertragung und Mutation von DNA bin. Und je hübscher die Frau, desto bestimmender ist der biologische Trieb.

Das soll mich nicht daran hindern, meine eigene, schriftstellerische Sixtinische Kappelle zu erschaffen. Vermutlich würde es aber helfen, den richtigen Pinsel zu verwenden.

spacer

The Challenge

August 3rd, 2010 by admin under Gedanken zum Netz, The Challenge. No Comments.

Im Bestreben, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, habe ich mich entschieden, bei The Challenge mitzumachen. Das ist eine gratis Seite, wo man unendlich viel Zeugs zum Thema Social Media lernen kann.

Eben habe ich mein Konto bei Twitter eröffnet. Kaum war ich fertig, hatte ich bereits fünf Follower, die alle bereits zwischen 8′000 bis 12′000 Leuten folgen. Unglaublich. Ich würde durchdrehen, wenn ich sovielen Leuten und ihren Tweets folgen müsste. Wobei …

Eigentlich habe ich diese Tweets bereits als Default im Kopf. Wenn ich bedenke, wieviel ich denke - und wieviel davon überhaupt Sinn macht, oje! – dann bin ich bereits ein auf Protein und Synapsensprüngen basierendes Twitter.

Bei Twitter gehts vermutlich wie bei den Gedanken darum, den wertvollen Tweets zu folgen, um nicht im Gezwitscher unterzugehen …

spacer

Mein erster Podcast

August 2nd, 2010 by admin under Basel. No Comments.

ich gebe zu, er ist grauenhaft dödelig, aber hey, es ist mein ERSTER podcast:

You need to install or upgrade Flash Player to view this content, install or upgrade by clicking here.

spacer